Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, entspannte Tage und ein gesundes und vor allem friedvolles neues Jahr!
Ab Montag 9. Januar sind wir wieder für Sie da und können Ihre Anfragen beantworten.
Zur gezielten und intensiven Vorbereitung auf die staatliche Prüfung für GSD bietet das GIB auch 2023 wieder einen Prüfungsvorbereitungskurs an. Der Kurs findet im Zeitraum März 2023 bis Herbst 2023 in Nürnberg statt. Weitere Informationen und die konkreten Termine finden Sie hier.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Erstmalig bietet das GIB ab Januar 2023 einen Gebärdensprachkurs Oberstufe-Vertiefung an. Gebärdensprachlernende mit entsprechenden Vorkenntnissen haben somit die Möglichkeit, ihre Gebärdensprachkompetenz weiter zu vertiefen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist die vorherige Teilnahme an einem Oberstufenkurs am GIB. Weitere Infos finden Sie hier.
Sie überlegen, ob Sie die Deutsche Gebärdensprache (DGS) erlernen möchten?
Beim Bildungszentrum Nürnberg könen Sie an einem Schnupperangebot mit fünf Unterrichtsstunden zum Kennenlernen der Deutschen Gebärdensprache informieren. Sie haben drei mögliche Termine zur Auswahl. Dieses Angebot ermöglicht Ihnen einen ersten Eindruck von der Sprache, mit der sich gehörlose Menschen untereinander verständigen. Diese rein nonverbale Kommunikation ohne Lautsprache ermöglicht eine sehr schnelle und direkte Verständigung. Bei Interesse können Sie sich nach diesem Kennenlern-Angebot für die Einführungskurse DGS 1 ab März 2023 anmelden.
Der Schnupperkurs findet online über Zoom statt. Die Zugangsdaten und das Passwort bekommen Sie vor Kursbeginn per Mail. Sollten Sie keine E-Mail erhalten, prüfen Sie bitte auch Ihren Spam-Ordner. Wir empfehlen, die Zoom-App auf Ihrem Gerät zu installieren. Alle Informationen zu Registrierung und technischen Voraussetzungen finden Sie unter Online-Lernen.
Samstag, am 26. November 2022, 13:30 bis 17:45 Uhr (1x), online mit Videokonferenztool zoom, Annika Atzert/Fabian Atzert, 20 Euro, Kurs Nr. 27910 (nur online)
Freitag, am 2. Dezember 2022, 15:00 bis 19:15 Uhr (1x), online mit Videokonferenztool zoom, Annika Atzert/Fabian Atzert, 20 Euro, Kurs Nr. 27912 (nur online)
Samstag, am 17. Dezember 2022, 13:30 bis 17:45 Uhr (1x), online mit Videokonferenztool zoom, Annika Atzert/Fabian Atzert, 20 Euro, Kurs Nr. 27914 (nur online)
Anmeldung über das Internet: http://www.bz.nuernberg.de und einfach bei Kurssuche die gewünschte „Kursnummer“ eingeben.
Die Evang.-Luth. Gehörlosenseelsorge in Nürnberg (EGG) sucht einen engagierten Gebärdensprachdozenten (m/w/d) für Hausgebärdensprachkurse
und andere Projekte im Bereich der DGS-Schulung.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Stellenausschreibung.
Das GIB in Nürnberg sucht ab November eine*n Fachreferent*in im Bildungsbereich (Teilzeit 50 %).
Wir suchen:
Eine Person mit abgeschlossenem Hochschulstudium für die Organisation, Betreuung und Durchführung eines auf knapp drei Jahre befristeten Projekts des Sozialministeriums, das die Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe von Senioren mit Hörbehinderung in Bayern zum Ziel hat. Gerne nehmen wir auch Bewerbungen von Menschen mit Hörbehinderung entgegen.
Wir erwarten:
Sie verfügen über großes Organisationstalent, gute EDV-Kenntnisse und haben Erfahrung im Hörbehindertenbereich. Die Projektinhalte werden von Ihnen im Rahmen eines Arbeitskreises mit Vertretern von Selbsthilfegruppen und weiteren Fachleuten erarbeitet und dann konkret umgesetzt. Dies beinhaltet sowohl konzeptionelle Arbeit als auch konkrete Schulungstätigkeit. Idealerweise bringen Sie Gebärdensprachkompetenz mit und waren schon als Referent*in in der Erwachsenenbildung tätig.
Weitere Informationen erhalten Sie hier
Verlängerung der Antragsfirst!
Der Bayerische Landtag hat eine finanzielle Unterstützung für Menschen mit dem Merkzeichen Gl beschlossen. Gehörlose können eine Einmalzahlung von 145 € beantragen, d.h. man bekommt einmal 145 €. Grund: Der bayerische Landtag möchte Unterstützung geben, weil in der Corona-Zeit höhere Kosten für Kommunikation entstanden sind.
Wer das Geld bekommen möchte, muss einen Antrag stellen. Neu: Anträge können noch bis 31. März 2023 gestellt werden!
Mehr Infos hier.
Wir ziehen zwar nicht um, sondern bleiben in unserem Gebäude. Dennoch ändert sich unsere Hausnummer.
Beachten Sie, dass wir seit 01.10.2022 unter der Adresse Fürther Straße 220 firmieren und ändern Sie bitte entsprechend Ihre Kontaktdaten von uns.
Zur Vorbereitung auf die staatliche Prüfung für Gebärdensprachdolmetscher/innen bietet das GIB im Oktober 2022 ein Übungswochenende an. Die Ausschreibung und weitere Informationen zur „Generalprobe“ finden Sie hier.
Adelheid Braun hat 2019/20 an unserer Weiterbildung zur Audioberaterin teilgenommen und wird dazu von Margit Gamberoni vom BayCIV - Bayerischer Cochlea Implantat Verband e.V. befragt. Gerne geben wir das Interview wieder, das in der HörGut Ausgabe Juli 2022 erschienen ist.
Gamberoni: Was war an dieser Weiterbildung außergewöhnlich?
Braun: Es begann eigentlich alles ganz normal. Geplant waren innerhalb von 10 Monaten acht Wochenenden mit jeweils 14 Stunden Unterricht in Nürnberg beim GIB (Bayerisches Institut zur Kommunikationsförderung für Menschen mit Hörbehinderung). Der Anfang lief auch wie geplant. Nach dem vierten Modul aber brach Corona über uns alle herein. Und uns ging es so, wie es in dieser Zeit eigentlich allen erging. Nichts fand mehr statt. Die Kurse wurden abgesagt und auf später verschoben. Wann später war, war völlig unklar. Als wir dann wieder anfingen, nach einer wirklich langen Pause, gab es krasse Hygienemaßnahmen. Beispielsweise mussten wir bei Wortmeldungen nach vorne kommen, um in das eine Mikrofon zu sprechen, das zugelassen war und mussten dieses mit einer großen Mülltüte überdecken, damit es nicht ‚kontaminiert‘ wurde. Ein lockerer Austausch war auf diese Art und Weise natürlich nicht möglich. Das war schade.
Was hat dich motiviert an dieser Fortbildung teilzunehmen?
Ich hatte schon längere Zeit damit geliebäugelt, die Fortbildung zum Audioberater eines Tages anzugehen. Einige Leute aus meinem Bekanntenkreis, besonders einige Selbsthilfegruppenleiter, hatten den Kurs bereits absolviert. Mit ein bisschen Ehrfurcht vor der Stoffmasse und großem Interesse an den Inhalten habe ich mich dann entschieden, die Herausforderung anzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt war ich gerade in Rente gegangen. Ich hatte also Zeit und Energie.
Welche Inhalte wurden in den acht Modulen behandelt?
Es ging los mit der Biologie des Ohres – der gesamte Vorgang des Hörens bzw. Verstehens. Danach natürlich Ursachen und Arten von Schwerhörigkeit und welche Behandlungsmöglichkeiten bzw. welche technischen Hilfsmittel zum Ausgleich eingesetzt werden können. Natürlich haben wir viel über Technik erfahren – z.B. wie funktioniert ein CI- wie ein Hörgerät? Ganz wichtig war es für uns zu lernen, wie man ein Audiogramm liest. Aber auch Themen wie Gesprächsführung, Umgang mit Konflikten, psychische Aspekte der Hörstörung, Kommunikationstaktik für Hörgeschädigte und Informationen über rechtliche Fragen standen auf dem Programm. Man kann sagen, dass alles, was irgendwie in Zusammenhang mit dem Thema Hörminderung steht, bearbeitet wurde.
Welche Themen waren besonders interessant für dich?
Ich fand fast alles hochinteressant. Es gab natürlich viele Dinge, mit denen ich schon vorher intensiv in Kontakt getreten war, besonders weil ich ja selber hörgeschädigt bin und seit vielen Jahren Cochlea-Implantate trage und auch eine Selbsthilfegruppe leite. Insofern wusste ich schon ziemlich viel über die Biologie des Hörens beispielsweise. Was Herr Professor Hoppe dann alles noch darüber hinaus erklärt und demonstriert hat, war erstaunlich. Und auch die anderen Referenten hatten für mich noch jede Menge Neuigkeiten im Gepäck, so dass ich mich eigentlich nie gelangweilt habe.
Ich denke, ich habe besonders davon profitiert, was wir in dem Modul Gesprächsführung gelernt haben. Da gab es auch einige praktische Übungen, in denen wir Kommunikationsstrategien in problematischen Gesprächssituationen ausprobieren konnten. Das hilft mir jetzt immer wieder, natürlich auch in Momenten, die gar nichts mit der Hörschädigung zu tun haben.
Ergänze bitte
Besonders gefallen hat mir….
Unsere Gruppe. Es gab natürlich unterschiedliche Belegschaften in den einzelnen Modulen, da man diese auch separat buchen konnte. Aber es gab sozusagen einen harten Kern, einige Leute, die alle Module belegt hatten und darunter auch die, die tatsächlich die Prüfung ablegen wollten. Die Zusammenarbeit mit den anderen Kursteilnehmern war inspirierend. Das lag daran, dass sie alle ganz verschiedene persönliche und berufliche Hintergründe hatten. Einige hatten tatsächlich beruflich mit der Hörschädigung zu tun, z. B. in Beratungsstellen oder in Kliniken, andere waren selbst betroffen wie ich als CI Trägerin und Leiterin einer Gruppe. Die Guthörenden unter uns haben enorm davon profitiert, aus erster Hand mitzubekommen, was es im Alltag konkret bedeutet, hörgeschädigt zu sein, ein CI zu tragen oder ein Hörgerät. Die Profis aus den Kliniken konnten uns Betroffenen wiederum jede Menge Fakten aus ihren Fachgebieten mitteilen. Das war eine schöne Zusammenarbeit.
Beeindruckt …
hat mich, wie manche Teilnehmerinnen, die zuvor mit dem Thema Hörschädigung noch gar nichts zu tun hatten, sich alles sozusagen von Null aneignen mussten. Zum Beispiel, weil sie neuerdings in einer Beratungsstelle für Hörgeschädigte arbeiteten. Für diese Teilnehmer war es wirklich richtig hart und ich fand es enorm, mit welchem Interesse und welchem Fleiß sie sich in die überhaupt nicht einfache Thematik eingearbeitet haben. Beeindruckt hat mich auch, mit welchem Engagement die Dozenten dabei waren. Ich hatte bei allen den Eindruck, dass sie voller Leidenschaft für ihr Thema waren und alles versucht haben, uns daran teilhaben zu lassen.
Schwer fiel mir,
mich auf die Prüfung vorzubereiten. Ich bin ja nicht mehr ganz jung und das letzte Mal, dass ich eine Prüfung ablegen musste, war vor über 30 Jahren. Ich hatte einfach keine Ahnung mehr, wie man so viel Stoff auf einmal lernen soll. Ich habe dann angefangen zu exzerpieren und das wichtigste in einem Heft zusammenzutragen. Das Heft habe ich dann in ruhigen Momenten immer wieder durchstudiert.
Besonders gut fand ich,
ganz abgesehen von alldem, was ich gelernt habe, dass es mit dem Lernen geklappt hat. In der Prüfung hatte ich eigentlich gar keine Schwierigkeiten, das Gelernte abzurufen Und es hat mir sogar Spaß gemacht. Ein bisschen habe ich es als einen Triumph über mein alterndes Gehirn empfunden.
Bedauert habe ich,
dass wir durch Corona so beeinträchtigt waren. Es gab zum Beispiel keine richtige Abschlussveranstaltung, weil alles so in die Länge gezogen war und am Schluss so ausgefranst war, gewissermaßen.
Als sehr angenehm habe ich empfunden,
dass das GIB auf Hörgeschädigte eingerichtet ist. Es gibt selbstverständlich eine Induktionsschleife und verschiedene Mikros, die ständig im Einsatz sind. Jeder Dozent und jeder Teilnehmer muss in ein Mikro sprechen. Und natürlich darf immer nur einer sprechen. Auf die Weise haben auch die Hörgeschädigten große Chancen, quasi barrierefrei zu verstehen. Es liegt natürlich am individuellen Hörstatus der Teilnehmenden, wie gut es mit dem Verstehen klappt. Wer an Taubheit grenzend schwerhörig ist, wird sich auch hier, trotz der guten Ausstattung, anstrengen müssen. Schön war auch, dass die Betreuerin der Kurse, Frau Gamer immer vor Ort und ansprechbar war- auch Samstags und Sonntags! Getränke und Kekse wurden auch vom Haus gestellt.
Die Kursteilnehmer mussten eine Facharbeit schreiben. Welches Thema hast du bearbeitet?
Ich habe über die Inklusion hörgeschädigter Kinder an Regelschulen geschrieben. Ich bin ja selber Lehrerin und habe auch einige hörgeschädigte Kinder in meinen Klassen gehabt. Ich finde das Thema unglaublich interessant, weil so viele verschiedene Grundbedingungen stimmen müssen, damit das inklusive Lernen auch klappt. Ich fürchte, davon sind wir teilweise noch ziemlich weit entfernt und es ist wichtig, dass Eltern, Lehrer und Schüler wissen, worauf sie sich da einlassen. Aber genauso interessant ist es, welche großartigen Möglichkeiten es heutzutage gibt, die inklusives Lernen im Bereich der Hörschädigung immer besser ermöglichen.
Herzlichen Glückwunsch, du bist nun geprüfte Audioberaterin. Welche Aufgaben und Möglichkeiten hat denn eine zertifizierte Audioberaterin?
Tja, das ist so ein Thema. Eine Berufsausbildung ist das natürlich nicht. Manche von uns haben es für ihren Beruf gebraucht. Andere haben es aus Interesse gemacht, so wie ich. Im Grunde mache ich jetzt, was ich zuvor auch schon getan habe. Ich berate, ich halte auch mal einen Vortrag, ich mache mit meiner Selbsthilfegruppe weiter und im Bayerischen Cochlea Implantat Verband im Vorstand. All das Wissen, das ich erworben habe, hilft mir jetzt natürlich, mit manchen Themen souveräner umgehen zu können. Vielleicht habe ich inzwischen ein bisschen mehr Mut, neue Dinge anzugehen. Wie zum Beispiel in Coburg, wo wir jetzt ein Café für Hörgeschädigte gründen. Das findet einmal im Monat statt in einem akustisch gut geeigneten Raum. Nebenher mache ich Einzelberatung für Betroffene.
Würdest du diese Fortbildung auch anderen weiterempfehlen?
Das kommt ganz darauf an, um wen es sich handelt. Als Basiswissen für Selbsthilfegruppenleiter ist diese Fortbildung Gold wert. Es kann aber auch sein, dass jemand nur Interesse für bestimmte Themen hat, wie zum Beispiel rechtliche Fragen. Alles, was mit Beantragung von Hörgeräten oder Hilfsmitteln zu tun hat oder auch mit Fragen von Behinderung und Beruf. Da ist es wirklich sinnvoll, das Modul 8 zu absolvieren.
Natürlich ist die Fortbildung für jeden sinnvoll und interessant, der mit dem Thema Hörschädigung intensiver zu tun hat. Die Prüfung muss man ja nicht unbedingt ablegen, aber ich finde, es ist wirklich sinnvoll, sie zu machen. Denn auf die Weise ist man gezwungen, sich tatsächlich intensiv mit der Materie zu befassen. Und so hat man von der ganzen Sache auch mehr. Ich habe es jedenfalls keinen Moment bereut, das volle Programm absolviert zu haben.
Für die Betreuung von gehörlosen Flüchtlingen können ehrenamtliche Helfer des Deutschen Gehörlosen-Bundes e.V. (DGB) ab sofort kostenlos über die Telefondolmetschdienste der Tess – Relay-Dienste in Deutscher Gebärdensprache und Schriftsprache telefonieren. Dafür werden kostenlose Anschlüsse für jedes Bundesland zur Verfügung. gestellt. So ist eine schnelle, direkte Kommunikation für Telefonate mit Behörden, Ämtern oder für die Wohnungssuche gewährleistet – und das rund um die Uhr (24/7). Die Kosten für die Gesprächsgebühren für den Dolmetschdienst übernehmen die Tess – Relay-Dienste GmbH und Ihre Partnerfirma, die Telesign Deutschland.
Seit Wochen kommen ukrainische Flüchtlinge nach Deutschland, auch in den nördlichsten Teil der Bundesrepublik – nach Flensburg. Hier hilft Ann-Cathrin Hompesch, selbst gehörlos und Koordinatorin des Gehörlosen-Verbandes Schleswig-Holstein für gehörlose Flüchtlinge. Vor besondere Herausforderungen stellt sie die Kommunikation mit den Flüchtlingen, wenn keine tauben Übersetzer auf Ukrainisch oder Russisch dolmetschen können. „In der Ukraine gebärdet man anders als bei uns,“ berichtet sie von ihren ersten Erfahrungen mit den ukrainischen Familien. „Auch das dortige Fingeralphabet ist nicht mit unserem vergleichbar.“ Internationale Gebärden beherrschen gehörlose Flüchtlinge in der Regel auch nicht. Sie müssen also zwei Sprachen neu lernen: die Deutsche Schriftsprache und die Deutsche Gebärdensprache.
Auch in den anderen Bundesländern werden die kostenlosen Anschlüsse der Telefondolmetschdienste für die Organisation des täglichen Lebens gebraucht, wie z. B. in Bayern, wo bereits 240 ukrainische gehörlose Flüchtlinge angekommen sind und Hilfe benötigen. Interessierte können sich hier an Thomas Zeidler vom Landesverband der Gehörlosen wenden. Mail an
Pressemeldung dazu auf www.tess-relay-dienste.de: https://www.tess-relay-dienste.de/Pressemeldung_Hilfe_fuer_ukrainische_Fluechtlinge
Aufgrund der seit 3. April gültigen 16. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung können wir unsere Bildungsangebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in Präsenzform wieder ohne Nachweiskontrolle durchführen. Fast alle Maßnahmen zum Schutz vor einer Corona-Infektion sind aufgehoben worden.
Hier das Wichtigste kurz zusammengefasst:
Druch die Verordnung zur Änderung der Prüfungsordnung für Gebärdensprachdolmetscherinnen und Gebärdensprachdolmetscher vom 15. Februar 2022 wurden vom Bayerischen Kultusministerium einige Änderungen in der GDPO vorgenommen.
Neben vielen kleinen Änderungen möchten wir auf eine besonders hinweisen, die die praktische Prüfung betrifft: hier wird der Prüfungsteil "Simultanübersetzen eines vorgetragenen oder eines von einem Bild- und Tonträger abgespielten kurzen Textes aus dem gewählten Fachgebiet in LBG" ersatzlos gestrichen, sodass die praktische Prüfung nur noch aus fünf Teilprüfungen besteht (siehe § 11 GDPO Aufgaben des praktischen Teils der Prüfung).
Die neue Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. April 2022 in Kraft.
Weitergehende Informationen zur neuen GDPO finden Sie unter https://www.giby.de/angebot/downloads
Das GIB bietet die Möglichkeit, sich über die Vermittlung eines*einer Dolmetscher*in und damit verbunden über die Arbeit der Vermittlungsstelle zu beschweren.
Neu ab Februar 2022: die Bearbeitung der Beschwerde erfolgt nun anonym. Das bedeutet, dass nur die eingegangene Beschwerde an die Vermittlungsstelle weitergeleitet wird. Persönliche Angaben zum Beschwerdeführer werden aber nicht weitergegeben! Nur das GIB kennt diese Daten.
Wichtig:
Bitte geben Sie immer Ihren Namen und Adresse bei einer Beschwerde an. Nur dann kann Ihre Beschwerde bearbeitet werden.
Das GIB wird Ihre Beschwerde direkt an die zuständige Vermittlungsstelle weitergeben. Die Vermittlungsstelle wird Ihre Beschwerde prüfen und versuchen, eine gute Lösung zu finden. Sie werden über das weitere Vorgehen informiert.
Weitere Informationen zur Möglichkeit, beim GIB eine Beschwerde über eine Vermittlungsstelle einzureichen, finden Sie unter Beschwerdemöglichkeit am GIB
Aufgrund der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung können Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung unter Einhaltung der verpflichtenden Schutz- und Hygienevorgaben in Präsenzform durchgeführt werden.
Seit 17. Februar 2022 gilt wieder die 3G-Regel: Der Zugang in die Räumlichkeiten des GIB ist nur für Personen erlaubt, die geimpft oder genesen sind oder einen negativen Corona-Test vorweisen können. Zu diesem Zweck ist das GIB zur Überprüfung der vorzulegenden Nachweise in schriftlicher oder elektronischer Form verpflichtet.
Führung durch die Ausstellung „Nürnberg – Ort der Reichsparteitage, Inszenierung, Erlebnis und Gewalt“
Mit Gebärdendolmetscherin!
Eine großformatige Medieninstallation lädt den Besucher auf eine Zeitreise durch das weitläufige Areal ein. Die Ausstellung kontrastiert die bekannten Bilder aus der NS-Propaganda mit privaten Fotos von Teilnehmern und Beobachtern. Eine Vielzahl von Objekten vom Bierkrug bis zum Volksempfänger sowie eindrückliche auch bisher unbekannte Biografien öffnen neue Blicke auf das Thema.
Mithilfe der Übersetzung in Gebärdensprache erhalten gehörlose Menschen in der Führung durch die Ausstellung einen ersten Überblick über die Geschichte des Geländes und der Reichsparteitage. Eindrückliche Biografien und Zitate ermöglichen einen individuellen Blick auf die Ereignisse.
Eine Anmeldung per E-Mail an
Es gelten die aktuellen Corona-Pandemie-Bestimmungen!
Gerne möchten wir auf ein besonderes Angebot für Menschen mit Behinderung aufmerksam machen, die auf der Suche nach einer Arbeitsstelle sind. Die Stiftung MyHandicap aus München hat für die Unterstützung bei der Arbeitssuche ein Online-Mentoring-Programm entwickelt. Ziel ist es, die Arbeitssuche und Bewerbungsphase zu unterstützen. Die Teilnehmenden erhalten hierfür eine*n Mentor*in aus der Wirtschaft für die Beratung bei jobrelevanten Themen.
Infos zum Online Mentoring Programm im Flyer und einer Präsentation.
Es handelt sich dabei um ein kostenfreies Angebot. Weiterführende Informationen finden Sie unter angebote online-mentoring
Weitere Hintergründe zu dem Konzept und der Wirkung des Mentoring Projekts finden Sie hier