Endlich geschafft! Mit großer Erleichterung und Freude konnten am 27. September 2025 viele stolze Absolvent*innen der TBA-Qualifizierung 2024/25 ihre Urkunden entgegen nehmen. Hinter ihnen liegt ein Jahr intensiver Vorbereitung auf die Prüfung als TBA. Sie sind zu vielen Kurswochenenden ans GIB gereist, um sich in für die Arbeit als TBA wichtigen Themen weiterzubilden und ihre Kenntnisse zu vertiefen. Zusätzlich haben sie Hospitationen und Praktika geleistet, um das Gelernte in der Praxis anzuwenden und einzuüben. Es liegt also eine spannende und sehr arbeitsreiche Zeit hinter den "frisch gebackenen" TBAs.
Zur feierlichen Urkundenübergabe waren auch Gäste und Gratulant*innen angereist, um der Feier einen würdigen Rahmen zu verleihen: nach einer Ansprache des Institutsleiters am GIB, Walter Miller, sprach Franz Kupka, Leiter der Taubblinden-Selbsthilfegruppe Oberbayern. Er freute sich sehr über die neuen TBAs, gratulierte ihnen herzlich und lud sie gern zu den Treffen der Taubblinden in München ein. Für alle Anwesenden und für die neuen TBAs besonders, war das rasche Lormdolmetschen der Herrn Kupka begleitenden Lormdolmetscherinnen faszinierend und auch eine Übung für alle Redner*innen, langsam und rücksichtsvoll zu sprechen.
Britta Achterkamp, Leiterin des Fachdienst ITM München, gratulierte ebenfalls allen TBAs, machte auf die Situation von TBAs und Taubblinden aufmerksam und erläuterte, wie der Fachdienst z.B. bei der Antragsstellung auf Kostenübernahme von TBA-Einsätzen unterstützt. Nina Mena Ramirez kam in Vertretung für den TBA-Verband extra von weither - aus Hamburg - angereist, um zu gratulieren und auch um auf die Bedeutung des TBA-Verbands aufmerksam zu machen und welche Möglichkeiten es für Mitglieder dort gibt. Abschließend sprach auch Fachreferentin Mirjam Mathes vom GIB zur Gruppe, gratulierte ebenfalls und wünschte allen TBAs einen erfolgreichen Start und gutes Gelingen als TBAs. Micky gebärdete in Vertretung für die Gruppe der TBA-Absolvent*innen spontan und dankte dem GIB und allen Dozent*innen für den schönen Kurs und die gute, erfolgreiche Qualifizierung. Es war sichtlich zu spüren, wie viel Spaß die TBA-Gruppe in diesem Jahr zusammen hatte und wie gern sie sich auch gegenseitig unterstützt haben.
Dann bekamen die Absolvent*innen ihre Urkunden und Geschenke und es wurde anschließend beim gemeinsamen Abendessen viel miteinander gebärdet und miteinander unterhalten. Es war eine schöne, entspannte Stimmung.
Das GIB freut sich nun auf die neuen Teilnehmer*innen des nächsten Qualifizierungsjahrgangs, die im Februar 2026 ihre Weiterbildung starten.

Gruppenfoto der TBA-Absolvent*innen 2024/25 mit Fachreferentin Mirjam Mathes zur feierlichen Urkundenübergabe am 27. September 2025
Ab Februar 2026 startet der neue Qualifizierungs-Jahrgang zur Ausbildung als Taubblinden-Assistent*in am GIB-Institut. In zehn praxisorientierten Modulen vermittelt die vom GIB entwickelte und GFTB-zertifizierte Weiterbildung fundiertes Wissen in den Bereichen Kommunikation, medizinische und psychologische Aspekte, Berufsethik, rechtliche Grundlagen sowie Fachpraxis für die Taubblindenassistenz (TBA). Die Weiterbildung richtet sich an alle Personen mit Kompetenz in Deutscher Gebärdensprache (DGS). Ziel ist es, den Teilnehmer*innen das notwendige Fachwissen und die praktischen Fähigkeiten zu vermitteln, um als Taubblindenassistent*in zu arbeiten.
Der Flyer mit weiteren Informationen zur Ausbildung ist hier abrufbar.
Interessierte können sich noch bis 29. September 2025 hier bewerben.

Das GIB feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen!
Was einst als Verein begann, ist heute ein etabliertes Institut für Kommunikationsförderung in Bayern.
In den vergangenen Jahren hat sich das GIB stetig weiterentwickelt – neue Kurse und Angebote sind hinzugekommen. Besonders prägend ist auch die enge Beziehung zu unseren Dozent*innen und Teilnehmer*innen. Viele von ihnen kommen in unserer Jubiläumszeitschrift selbst zu Wort und teilen ihre persönlichen Erfahrungen und Geschichten. Viele der Beitragenden haben sogar ein Video in Deutscher Gebärdensprache zum Text beigesteuert.
Die Zeitschrift könnt ihr hier als PDF lesen. Bei Interesse an einem Zeitschriftexemplar meldet euch gerne per Mail bei GIB
ab Januar 2026 bietet das GIB eine Ausbildung zum*zur tauben Dolmetschenden/ Übersetzenden an.
Bevor die Ausbildung startet, findet ein Vorbereitungsmodul (= Auswahlverfahren) statt.
Die Termine sind im August 2025 und November 2025. Der Anmeldeschluss ist am 15.07.2025.
Bitte nutzen Sie für die Anmeldung zum Vorbereitungsmodul das online-Formular auf unserer Homepage.
Die weiteren Infos zur Ausbildung finden Sie hier.
Im Rahmen des Projekts „Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe von Senior*innen mit Hörbehinderung“ hat das GIB eine leicht verständliche Broschüre zu den Themen Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, rechtliche Betreuung und Patientenverfügung erstellt. In enger Zusammenarbeit mit den Betroffenenverbänden wurde hierfür eine Broschüre der Rummelsberger Diakonie überarbeitet, um gezielt die besonderen Kommunikationsbedürfnisse von Menschen mit Hörbehinderung zu berücksichtigen. Viele Informationen werden auch gebärdensprachlich zur Verfügung gestellt.
Die Erstellung einer Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht kann komplex erscheinen. Genau hier setzt die Broschüre an. Die Inhalte sollen gut verständlich erfasst werden können, um gezielte Entscheidungen für sich und seine Angehörigen zu treffen. Die Broschüre erklärt Schritt für Schritt die Bedeutung wichtiger Dokumente, ihre rechtlichen Grundlagen und wie die Dokumente korrekt erstellt werden.
Mit klaren Beispielen, hilfreichen Tipps und einer einfachen Sprache beantwortet die Broschüre unter anderem:
Wir stellen die Broschüre gezielt auch Institutionen zur Verfügung, die mit hörgeschädigten Senior*innen arbeiten – sei es in der Beratung, Betreuung und Pflege. Diese steht Ihnen auf unserer Homepage zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Gerne können wir Ihnen die Broschüre auch per Post zusenden. Anfragen hierzu richten Sie bitte an
Weitere Informationsmeterialien für hörbehinderte Seniorinnen und Senioren finden Sie in unserer Infothek.