Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, entspannte Tage und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!
Ab Montag 8. Januar sind wir wieder für Sie da und können Ihre Anfragen beantworten.

Das GIB sucht aktuell eine*n Fachreferent*in im Bildungsbereich mit abgeschlossenem Hochschulstudium für die Organisation, Betreuung und Durchführung eines auf knapp drei Jahre befristeten Projekts des Sozialministeriums, das die Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe von Senioren mit Hörbehinderung in Bayern zum Ziel hat. Die Ausschreibung mit detaillierten Informationen finden Sie hier
Wir freuen uns über Ihr Bewerbung.
In Bayern wurde am GIB zum neunten Mal eine Qualifizierung zu Taubblindenassistent*innen durchgeführt. Den Teilnehmer*innen wurde dabei das nötige Wissen um die Situation taubblinder und hörsehbehinderter Menschen und die Sicherheit und Kompetenz im Umgang mit diesem Personenkreis vermittelt. Sie konnten sich neue Kommunikationswege aneignen und sind nun in der Lage sind, sich mittels Lormen, taktilem Gebärden oder der Brailleschrift mit taubblinden Menschen zu verständigen und sie im Alltag zu begleiten.
Im November 2023 wurde der Kurs mit einer Prüfung abgeschlossen. Wir freuen uns, dass von 11 Prüflingen 10 die Prüfung erfolgreich bestanden haben, und gratulieren herzlichst. Durch ihren zukünftigen Einsatz werden sie Brücken zur hörenden und sehenden Welt bauen und dafür sorgen, dass taubblinde und hörsehbehinderte Menschen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und mitwirken können. Taubblindenassistent*innen tragen durch ihren Einsatz einen wesentlichen Teil dazu bei, dass Inklusion und Teilhabe möglich werden.
Wir wünschen alles Gute für die zukünftige Tätigkeit als Vermittler zwischen der Welt der Hörenden und der Taubblinden!
Rund achtzig Gäste nutzten die Lange Nacht der Wissenschaften 2023 für einen Besuch des GIB, das sich auch in diesem Jahr wieder mit einem vielfältigen Programm an der Veranstaltung am Samstag 21.10.2023 beteiligte. Highlights in unserem Programm waren die stündlich stattfindenden Vorträge und die wie immer sehr beliebten „Schnupper-Gebärdensprachkurse“.
Mehr dazu finden Sie in unserem Bericht.
Die Stadt Nürnberg bietet immer mehr Informationen auch in Gebärdensprache und Leichter Sprache an. Alle Gebärdensprach-Videos finden Sie unter dem Gebärdensprach-Miniweb. Dort gibt es zum Beispiel Informationen zu DGS-Videos oder zur Ansprechperson für DGS bei der Fachstelle Barrierefreie Kommunikation.
Ob Wohnungsübergabe, Steuerberatung oder Vorstellungsgespräch: Gehörlose Menschen brauchen oft eine Übersetzung in Gebärdensprache, obwohl kein Sozialträger die Kosten übernimmt. Um solche Dolmetsch-Einsätze schnell und unbürokratisch zu ermöglichen, richtet der Bezirk Oberbayern einen besonderen Fördertopf ein. Das hat der Sozial- und Gesundheitsausschuss jetzt beschlossen.
„Zeitnah, unbürokratisch und barrierefrei zugänglich: Das werden viele Einsätze von Gebärdensprachdolmetscherinnen und -dolmetschern jetzt dank unseres Fördertopfes. Wir füllen diesen mit 20.000 Euro pro Jahr auf“, sagte Bezirkstagspräsident Josef Mederer. „Das ist aus unserer Sicht ein wichtiger Schritt für mehr Teilhabe und Inklusion von gehörlosen Menschen am gemeinschaftlichen Leben.“
Die Einrichtung des Fördertopfes hatten der Landesverband Bayern der Gehörlosen, der Bezirksverband der Hörgeschädigten Oberbayern, der Gehörlosenverband München und Umland (GMU) sowie der Fachverband für Menschen mit Hör- und Sprachbehinderung (BLWG) beim Bezirk beantragt. Von ihnen stammt auch der Vorschlag, diesen mit 20.000 Euro pro Jahr auszustatten.
Ziel ist es, dass für Gebärdensprachdolmetsch-Einsätze, die weder der Bezirk noch ein anderer Sozialträger finanziert, zeitnah und unbürokratisch die Kosten übernommen werden. Der Bezirk Oberbayern als Träger der Eingliederungshilfe ist zwar grundsätzlich dafür zuständig, die Kosten zu erstatten. Dies gilt allerdings nicht pauschal für alle Lebensbereiche. Ausgenommen sind beispielsweise Notartermine beim Kauf einer Immobilie, Beratungen beim Rechtsanwalt, Termine bei der Steuerberaterin, kirchliche Festivitäten wie Taufen und vieles mehr.
Die Bezirke Niederbayern, Schwaben, Mittelfranken und Unterfranken haben bereits einen Fördertopf für diese Anlässe. Der Sozialausschuss des Bezirks Oberbayern beschloss nun nachzuziehen. Über das Budget sollen Vermittlungsstellen für Dolmetscherinnen und Dolmetscher des GMU sowie des Bezirksverbandes der Hörgeschädigten verfügen dürfen. „Sie entscheiden auch über die Verteilung der Mittel“, erklärte Bezirkstagspräsident Mederer. „Das ist aus unserer Sicht ein bürgernaher und unkomplizierter Weg.“
Das GIB hat aktuell zwei Stellen neu zu besetzen:
Wir freuen uns über Ihr Bewerbung.

Wir sind mit dabei und laden Sie herzlich zu uns ein!
Informieren Sie sich,
wie gehörlose, schwerhörige und taubblinde Menschen kommunizieren. Machen Sie einen Mini-Gebärdensprachkurs mit und erfahren Sie, dass zur Gebärdensprache nicht nur die Hände gehören.
Erfahren Sie mehr über ...
- mögliche technische Hilfsmittel bei einer Hör- oder Sehbehinderung
- visuelle und taktile Kommunikationsformen von gehörlosen, schwerhörigen und taubblinden Menschen
- unsere Kursangebote im Bereich Gebärdensprache, Schriftdolmetschen, Audioberatung und Taubblindenassistenz
Wir bieten Ihnen
- Austausch mit unseren Mitarbeitern und Experten vor Ort
- Möglichkeiten der Simulation und Selbsterfahrung
- ab 18:30 Uhr Vorträge zu den Themen Gebärdensprache, Taubblindheit, Schwerhörigkeit und Situation hörbehinderter Senioren
Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Flyer Programmübersicht
Die Bayerische Landtagswahl findet am Sonntag, 8. Oktober 2023 statt. Für die Wahl am 8. Oktober 2023 empfiehlt die Fachstelle für barrierefreie Kommunikation der Stadt Nürnberg die Broschüren in Leichter Sprache:
„Einfach verstehen! Die Landtags-Wahl und die Bezirks-Wahlen in Bayern“
„Der Bayerische Landtag in Leichter Sprache“
Auf der Internetseite der Stadt Nürnberg in Leichter Sprache finden Sie auch einen Hinweis auf zwei Podcast-Folgen in Alltagssprache zum Thema: Warum ist Leichte Sprache für die Demokratie wichtig?
Der Bayerische Cochlea Implantat Verband e.V. hat zudem fünf Parteien zu ihrem Wahlprogramm angefragt. Die Antworten der Parteien sind inhaltlich unverändert, unkommentiert und ungekürzt aufgelistet unter: Antworten der Parteien zum Wahlprogramm 2023.
Informationen zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht stehen nun in Deutscher Gebärdensprache zur Verfügung.
Sehr gerne stellen wir Ihnen die Zugangsmöglichkeiten zur aktuellsten Fassung der Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung in deutscher Gebärdensprache zur Verfügung. Sie wurde vom Hospiz & Palliativ Zentrum der Region Fürth produziert und finanziert und stehen zur Veröffentlichung und Weitergabe kostenfrei bereit. Weitere Informationen hierzu unter
https://www.hospizverein-fuerth.de/service/patientenverfuegung-in-dgs/
Eine Vorsorgevollmacht ermöglicht für den Fall einer schweren Erkrankung, dass ein Mensch, der sich nicht mehr selbst um seine Belange kümmern kann, eine Vertrauensperson mit der Wahrung seiner Interessen beauftragen kann.
Die Patientenverfügungen gibt dem Bevollmächtigten und den Ärzten zusätzlich Anweisungen, welche Behandlungsmaßnahmen am Lebensende und bei fehlender Ansprechbarkeit noch gewünscht sind.
Die Videos in Deutscher Gebärdensprache dazu gibt es hier.
Wir haben unsere E-Mail-Adressen von @giby.de auf @blwg.de umgestellt. Ab sofort sind wir per Mail unter den neuen E-Mail-Adressen
Damit wollen wir die Zugehörigkeit unseres Instituts zu unserem Träger BLWG - Fachverband für Menschen mit Hör-- und Sprachbehinderung zum Ausdruck bringen.
Die Weiterbildung zum*zur Audioberater*in wurde entwickelt um insbesondere den Bedürfnissen von schwerhörigen Menschen gerecht zu werden. Sie umfasst acht Kurswochenenden, an denen erfahrene Dozenten*innen des GIB fundiertes Fachwissen in verschiedenen Themenbereichen vermitteln.
Der nächste Durchgang der Weiterbildung startet im Oktober 2023. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.
Weitere Informationen zur Weiterbildung 2023/24 sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.
Die Weiterbildung richtet sich an Mitarbeiter*innen von Einrichtungen und Institutionen, die Dienstleistungen für Menschen mit Hörbehinderung jeden Alters anbieten. Sie bietet die Möglichkeit theoretisches Wissen zu Kommunikation, Teilhabe und Kultur der Gebärdensprachgemeinschaft zu vertiefen.
Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Weitere Informationen zum Kurs sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.
Die nächste "Hausgebärdensprachkurs" für Gebärdensprachdozent*innen startet im September 2023. Ein erfolgreicher Abschluss der Weiterbildung soll Gebärdensprachdozent*innen dazu befähigen, im Rahmen der frühkindlichen Gebärdensprachförderung im häuslichen Umfeld fachlich versiert zu unterrichten.
Die Zusatzausbildung richtet sich in erster Linie an staatlich anerkannte Gebärdensprachdozenten*innen aus Bayern. Eine Anmeldung/Bewerbung ist ab sofort möglich. Detaillierte Informationen zum Kurs sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.
Regens Wagner Zell - Offene Hilfen Nürnberg bietet 2023 für Menschen mit Hör-Sehbehinderung ein Freizeit- und Kulturprogramm an, auf das wir gerne hinweisen möchten. Damit werden im nordbayerischen Raum für diesen Personenkreis im Bereich der kulturellen Teilhabe mehr Angebote barrierefrei zugänglich.
Hier finden Sie das Programm.
Das GIB wurde vom Bayerischen Sozialministerium zur Durchführung des Projekts „Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe von Senioren mit Hörbehinderung“ beauftragt. Hierfür sind dem Bildungsinstitut die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt worden.
Mit dem Projekt soll bei professionellen Institutionen das Bewusstsein für die besonderen Belange und Bedarfe von Seniorinnen und Senioren mit Hörbehinderung geschärft werden. Zudem soll für Betroffene und ihre Angehörigen der Zugang zu Informationen erleichtert werden.
Dazu sind verschiedene Maßnahmen geplant:
Das Projekt startete am 1. November 2022 und ist befristet auf maximal drei Jahre. Carina Utz konnte für die Projektleitung gewonnen werden und ist verantwortlich für dessen Planung und Durchführung.
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Das Projekt wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration |
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