Die Woche der Kommunikation 2026 startet mit einem besonderen Praxistag unter dem Motto „Hören und Kommunikation heute“. Die Auftaktveranstaltung findet am Samstag, 28. Februar 2026, an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München statt.
Der Lehrstuhl Hören und Kommunikation der LMU und das Netzwerk Hörbehinderung Bayern laden herzlich ein, ab 12:00 Uhr in die Räume der LMU in der Leopoldstraße 13, 80802 München (Schweinchenbau) zu kommen. Der Praxistag richtet sich an Betroffene, Fachkräfte, Interessierte sowie alle, die sich mit den Themen Hören, Kommunikation und Hörbehinderung beschäftigen.
Detaillierte Informationen zum Praxistag, das vollständige Programm sowie die Anmeldung (möglich bis 23. Januar 2026) finden Sie online unter:
https://eveeno.com/praxistag
Weitere Hinweise sind auch der PDF-Datei zu entnehmen.
Der Praxistag bildet den Auftakt zur Woche der Kommunikation, die sich rund um den 3. März 2026 – den Internationalen Welttag des Hörens – erstreckt. In diesem Zeitraum finden zahlreiche Veranstaltungen zu den Themen Hörbehinderung, Gehörlosigkeit, Gebärdensprache, Hören und Kommunikation statt.
Wir freuen uns über Hinweise auf weitere Aktionen, Veranstaltungen und Angebote in diesem Zusammenhang – gerne in den Wochen rund um den 3. März 2026.
Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, entspannte Tage und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!
Ab Mittwoch 7. Januar sind wir wieder für Sie da und können Ihre Anfragen beantworten.

Dieses Jahr hat sich das GIB für die Weihnachtsgeschenke an langjährige Dozent*innen, Dolmetsche*rinnen und Partner*innen etwas ganz Besonderes ausgedacht: Es gibt einen eigenen Adventskalender!
Hinter jedem Türchen verbirgt sich ein Motiv, das von Mitarbeitenden im GIB selbst gestaltet wurde – mit viel Liebe, Kreativität und Weihnachtsstimmung.
Die Kalender waren so beliebt, dass sie bereits alle vergeben sind.
Aber keine Sorge: Auf dem Instagram-Profil @gib_blwg wird regelmäßig gezeigt, welche Bilder sich hinter den Türchen verstecken. Schaut gern vorbei und entdeckt mit uns jeden Tag ein neues Highlight!

Bericht zur Langen Nacht der Wissenschaften im GIB
Rund achtzig Gäste nutzten die Lange Nacht der Wissenschaften 2025 für einen Besuch im GIB, das sich auch in diesem Jahr wieder mit einem vielfältigen Programm an der Veranstaltung beteiligte.
Highlights in unserem Programm waren die stündlich stattfindenden Vorträge zu verschiedenen Themen:
Den Anfang machte Harry Krasson, der selbst von Taubblindheit betroffen ist. Er berichtete von seinen eigenen Lebenserfahrungen mit Usher. Sein Vortrag war ergreifend und spannend.


Aufgrund einer Erkrankung eines anderen Referenten boten Markus Beetz und Karin Eberhard an, ihren Vortrag über bayerische Gebärdensprachdialekte zweimal zu halten. Beide Termine waren sehr gut besucht. Für einige Gebärdensprach-Neulinge war das Thema zwar etwas anspruchsvoll, dennoch fanden sie es sehr interessant. Die Gebärdensprache ist äußerst vielfältig, und mit ihrem Projekt möchten Markus Beetz und Karin Eberhard dazu beitragen, dass die Dialekte erhalten bleiben.
Im GIB wird seit Kurzem ein neues Ausbildungsangebot angeboten – die berufsbegleitende Ausbildung zum*zur tauben Dolmetschenden/Übersetzenden. Im Rahmen dessen haben wir Markus Meincke eingeladen, einen Vortrag über seinen Beruf als tauber Dolmetscher zu halten. Diesen präsentierte er online über Zoom.


Im Vortrag von Isabellé Klemm ging es um die Mythen der Schwerhörigkeit. Die Zuschauer*innen stellten viele Fragen und auch ihr Vortrag war sehr persönlich und ergreifend.
Besonders beliebt waren wieder unsere „Mini-Gebärdensprachkurse“, die von der angehenden Gebärdensprachdozentin Lisa Schuler angeboten wurden.
In den gut besuchten Kursen zeigten sich die Teilnehmer*innen beeindruckt von der Möglichkeit, sich mittels Gebärdensprache zu verständigen. Begeistert versuchten sie sich an den ersten einfachen Gebärden.

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Zum Thema Taubblindheit konnten die Besucher*innen einen Selbsterfahrungsparcours ausprobieren. An verschiedenen Stationen hatten sie die Möglichkeit, beispielsweise mit eingeschränktem Hör- und Sehvermögen ein Formular auszufüllen, einen Apfel zu schneiden oder einen Film zu verfolgen. |


Die Besucher konnten sich zudem ausführlich zu den Themen Schwerhörigkeit, Taubblindheit und Gehörlosigkeit informieren.


| Der Landesverband Bayern der Gehörlosen e.V. war mit zwei Ständen vertreten und stellte dort seine vielfältige Arbeit und Projekte vor, darunter das Projekt BayGebDia, zu dem auch zwei Vorträge angeboten wurden |

Trotz vieler Schwierigkeiten, wie zum Beispiel zahlreicher Krankheitsfälle, ist der Abend erfolgreich und reibungslos verlaufen! Wir möchten uns bei allen Mitwirkenden ganz herzlich für ihren Einsatz bedanken.
Ihr GIB-Team
Pressemitteilung zum Thema Gehörlosengeld in Bayern
Der Landesverband Bayern der Gehörlosen e.V. (LVBY) hat gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Gebärdensprache Bayern (KOGEBA) eine Stellungnahme zum Gehörlosengeld in Bayern veröffentlicht.
In ihrer Stellungnahme kritisieren LVBY und KOGEBA die Verschiebung des Gehörlosengeldes, das eigentlich ab 2026 eingeführt werden sollte. Sie betonen, dass dies einen wichtigen Nachteilsausgleich für gehörlose Menschen darstellt und fordern die zeitnahe Umsetzung der Maßnahme. Es geht darum, die finanzielle Anerkennung und Unterstützung gehörloser Menschen in Bayern sicherzustellen.
Die Pressemitteilung kann hier nachgelesen werden: https://www.lvby.de/89-landesverband/4454-bayern-stoppt-gehoerlosengeld-die-verfassungspflicht-wird-ignoriert

Wir sind mit wieder mit dabei und laden Sie herzlich zu uns ein!
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